Wie dieses Blog zu lesen ist … und ein Clou

Um mit diesem Blog voran zu kommen, habe ich beschlossen, vorläufig alle Artikel in chronologischer Reihenfolge, eben in Form eines losen Tagebuchs zu veröffentlichen.

Erst in einem zweiten Schritt, möchte ich sie dann den einzelnen Bauteilen dieser vorerst virtuellen Kathedrale, sprich den einzelnen Webseiten, zuordnen.

Das erlaubt mir, spontane Einfälle oder Entwicklungen zeitnah zu veröffentlichen, um sie öffentlich zu dokumentieren.

Darüber hinaus ermöglicht es den differenzierten Dialog mit meiner Leserschaft, den ich sehr begrüße, da sich dadurch auch für mich manche Dinge schneller klären oder in eine Richtung entwickeln, die mir vorher vielleicht gar nicht so präsent gewesen wäre.

Ich möchte daher diese Webseite als spontanes und manchmal auch etwas rohes künstlerisches Arbeitsbuch begreifen, etwas, das sich parallel zu meiner Arbeit als Bildhauer entfaltet.

Obenstehend eine Zeichnung von mir, in der ich zur Konzeption der Präsentation meiner Köpfe in der Krypta einige Gedanken notiert habe (Näheres zur Krypta und den Köpfen, siehe hier).

Bemerkenswert ist daran folgendes: Ich suchte als Repräsentation für meine „Krypta“ einen unterirdischen Raum in München, um eine erste Ausstellung zu diesem Thema zu verwirklichen. Ich wollte etwas ganz Besonderes. Einen Raum, den man üblicherweise nicht kennt und nie betritt.

Ich hatte von dem befreundeten Architekten Jörg Becker im Januar den Tipp bekommen, dass es unter dem Hirschgarten in München einen unterirdischen Regenwasserspeicher gäbe, der, ihm bekannt, einmal für eine Modenschau genutzt worden sei.

Daraufhin habe ich den Ort aufgesucht, konnte aber nicht hinein, da ja alles unter der Erde ist. Auf jeden Fall habe ich mich mit dem Ort beschäftigt, ihn auf dem Satellitenbild ermittelt usw. Dabei habe ich auch diese Zeichnung angefertigt.

Den Ort hatte ich bis dahin noch nie gesehen, aber so erschien er mir richtig gezeichnet (in der Zeichnung rechts unten).

Erst letzte Woche, habe ich erstmals ein Bild des Regenwasserspeichers unter dem Hirschgarten erhalten. Nun ratet mal, wie das aussah:

Regenwasserspeicher am Hirschgarten, München

Richtig. Es sieht genau so aus, wie auf meiner Zeichnung, die ich rein aus meiner Phantasie angefertigt hatte. Ist das nicht erstaunlich?!

Vielleicht ist es jedoch auch ganz natürlich, wenn man diese Erklärungen und Forschungsergebnisse in Betracht zieht.

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