Making of … Kain und Abel IV

Die Ausstellung fand am 6. bis 16.5.2010 in der Briennerstraße 48 statt. Hierzu nur zwei Bilder.

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Nach diesem Termin erfolgte der Abbau des Monomyhtos Block und gleichzeitig die Einrüstung der überlebensgroßen Gipsfigur in ein stabiles Holzgerüst, das dazu benötigt wurde, die Figur in die Gießerei zu transportieren.

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Dies war durchaus kein leichtes Unterfangen, da die Skulptur/Plastik inzwischen mehr als eine halbe Tonne wog und bei Sturz bruchgefährdet war. Jedoch, mit sechs starken Männern alles kein Problem. Hier ist die Figur bereits umgelegt – der kritischste Moment – und wird auf kleinen Rollbrettern (sog. Möbelhunden) nach draußen befördert. Von dort per Hebebühne in den LKW und … Abfahrt in die Gießerei.

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Dort wurde das Gerüst entfernt und ich hatte nochmals etwas mehr als 100 Stunden abzuleisten, um die Feinarbeit der Oberfläche mit Ziehklingen und Schleifpapier durchzuführen. Die Gießerei (Gugg in Straubing) hatte mir freundlicherweise einen eigenen Arbeitsbereich freigeräumt, in dem ich schaffen konnte. Das Ganze fand im Juni 2010 bei Temperaturen von manchmal über 50° Celsius statt, da sich die heiße Luft in der Gießerei unter meinem Dach staute, wenn die Gießer die Öfen für die Schmelze einheizten (1700° C). Das Wasser lief in Strömen und ich verlor fast 8 kg Gewicht, bei dieser Arbeit.

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Doch auch das ging vorbei und irgendwann war es geschafft (und ich auch, ich glaube, das sieht man mir an): An diesem Abend im Juni war das Gipsmodell von Kain und Abel so gut wie fertig. Der Fotograf (Christoph Hellhake) traf am Spätnachmittag in der Gießerei ein und wir schossen dieses Foto und die Fotos der beiden Portalfiguren „Stille“ und „Ohnmacht“. Letztere hatte ich seit 2008 in meinem Atelier fertiggestellt, „Stille“ war liegen geblieben und musste erst vollendet werden. Diese Arbeit begann ich im Juli.

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